Die Weidenrinde stammt von verschiedenen Weidenarten (Salix), die vor allem in gemäßigten Klimazonen wachsen. Diese Laubbäume und Sträucher bevorzugen feuchte Standorte entlang von Flussufern, in Auen und Wäldern. Schon seit Jahrhunderten wird die Rinde in unterschiedlichen Bereichen genutzt. Besonders interessant sind die enthaltenen Gerbstoffe, Flavonoide und Salicin, das von der Pflanze als natürlicher Bestandteil gebildet wird.
Weidenrinden-Tee – Herb mit erdiger Note
Zubereitung:
- 2 Teelöffel fein geschnittene Weidenrinde mit ¼ Liter kaltem Wasser übergießen
- Über Nacht ziehen lassen, morgens kurz aufkochen
- Danach abseihen und warm genießen
Der Tee hat einen leicht herben, erdigen Geschmack und kann mit Honig oder Zitronenschale abgerundet werden.
Traditionelle Verwendung
- Weidenrinden-Tee wurde früher gerne für Mundspülungen genutzt
- Umschläge mit Weidenrinden-Aufguss wurden äußerlich angewendet
- Fußbäder mit Weidenrinde sind in traditionellen Anwendungen bekannt
Interessantes über die Weide
- Die Weide treibt schnell aus – auch abgeschnittene Äste bilden oft wieder neue Triebe
- In der Natur ist sie ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Insekten und Vögel
- Die Rinde wurde traditionell im zeitigen Frühjahr gesammelt