Die Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum) ist ein sommergrüner Strauch aus der Familie der Stachelbeergewächse. Ursprünglich in Europa und Asien beheimatet, wird sie heute in vielen Gärten kultiviert. Während die kleinen, dunkelvioletten Beeren wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehalts geschätzt werden, enthalten auch die Blätter wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Sie verströmen einen frischen, leicht harzigen Duft, der an die Frucht erinnert.
Schwarze Johannisbeerblätter-Tee – Mild und erfrischend
Der aus den Blättern der Schwarzen Johannisbeere gewonnene Tee hat ein angenehm mildes, leicht herb-fruchtiges Aroma.
Zubereitung:
- 2 gestrichene Teelöffel getrocknete, zerkleinerte Johannisbeerblätter
- Mit 250 ml kochendem Wasser übergießen
- 10–15 Minuten ziehen lassen
- Abseihen und nach Geschmack genießen
Traditioneller Genuss und Verwendung
Schwarze Johannisbeerblätter enthalten Gerbstoffe und ätherische Öle und sind in der Kräuterkunde seit Langem bekannt. Der Tee wird traditionell gerne als wohltuendes Heißgetränk genossen. Dank seines feinen Geschmacks eignet er sich gut für Teemischungen und kann mit anderen Kräutern kombiniert werden.
Hinweis: Bei einer bekannten Empfindlichkeit gegenüber Gerbstoffen sollte Johannisbeerblätter-Tee nur in Maßen getrunken werden.