Fastenzeit – Umdenken

Mutig sein und solidarisch leben

11.03.
2014
„Weg mit dem Speck!": So hören wir es nicht nur in der Werbung, so geistert es auch durch unsere Köpfe nach dem Besteigen unserer Waagen im Badezimmer.
Es ist ja auch gut, wenn wir an unseren Bauch und unsere Figur denken. Es ist heilsam, die Gesundheit des Leibes zu fördern. Aber fürs Fasten ist das eindeutig zu wenig.
    
Das Verborgene zählt: Die Botschaft der Bibel führt ins Innere unseres menschlichen Wesens, wenn es um das Fasten geht. „Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider!", ruft der Herr beim Propheten Joël. Im Herzen soll auch die Umkehr beginnen. Das Gespür für das Notwendige wird durch den Verzicht und die Mäßigung sensibilisiert. Der Satte ist letztendlich auch im Innern träge.
    
Mutig sein: Wenn eine Person mutig handelt, stellt sich dem Beobachter dessen unweigerlich die Frage: Woher kommt die Kraft, so zu agieren? Die Antwort darauf führt ins Zentrum des Menschen, dort wo der Wille und der Glaube ihren Sitz haben. Die Frucht des gelebten Glaubens tritt dann überall zu Tage, wo Not gelindert und Ungerechtigkeit abgebaut wird.
    
Solidarisch sein: Wer sein Herz öffnet, wird niemals „allein bei sich zu Hause sein". Wer das Unnötige in seinem Innern beseitigt, der hat Platz für andere Menschen. Und so werden die wahrhaft Fastenden auch berührt werden von oft erschreckenden Statistiken. Bedenken wir z.B., dass unzählige Menschen auf der Welt pro Tag mit weniger als einem Euro leben müssen. Und viele auf unserem Erdball an Hunger und Unterernährung leiden. An den Folgen dieses Elends stirbt alle paar Sekunden ein Kind.
    
Ein Gebet in diesen Tagen: „Lebendiger Gott, ich will helfen, wo man mich braucht. Ich will teilen, wo etwas fehlt. Ich will Mut machen, wo Angst ist. Ich will trösten, wo geweint wird. Ich will lachen, wo Friede ist. Ich will ein guter Freund sein, heute – morgen – immer."

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