Advent – eine Zeit der Erwählung

Wir dürfen uns von der Liebe Gottes anstecken lassen

09.12.
2009
Leistung ist gefragt. Wenn es der Mensch nicht mehr schafft, muss eben die Maschine herhalten. Die braucht höchstens eine Reparatur. Die redet nicht zurück und muss nicht sozialversichert werden. Das Leistungsdenken sitzt uns tief im Nacken und bestimmt unser Werten und Planen.
Vielleicht ist es gut, jetzt im Advent auf die Gottesmutter Maria zu schauen. Sie hat laut Bericht der Heiligen Schrift nichts geleistet im herkömmlichen Sinn. Gott hat sie erwählt und sie so ausgestattet, dass sie eine würdige Wohnung für den Menschensohn und Messias Jesus werden konnte. An ihr können wir den liebenden Blick Gottes ablesen, den er für uns Erdenbürger hat.

Wer nur auf seine Leistung schielt, ist leicht versucht, sich über andere zu erheben. Wie befreiend klingt da vielmehr der Satz aus dem Lobpreis Mariens, dem Magnifikat: „Auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er (Gott) geschaut!“

In jeder Krippe sehen wir das kleine Jesuskind liegen. Es kann gar nicht leisten, sondern ist auf die Hilfe und die Offenheit der Menschen angewiesen. Welch mutiger Schritt, den Gott da vor zweitausend Jahren in Bethlehem gesetzt hat! Dieser Schritt war riskant. Doch wurde damit ein Weg eröffnet, der über das Kreuz hinaus ging in die Herrlichkeit des Vaters.

Wir dürfen uns ruhig von der Liebe Gottes anstecken lassen. Wer diese im Herzen trägt, wird als Frucht dieser Gnade erst recht was leisten zur Veränderung der Welt.

Es ist höchste Zeit, dass wir wiederum mehr die Maßstäbe Gottes gelten lassen, die zum Heil führen.

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