Hagebutten-Saft und seine Zubereitungen

Welche Vorteile bringt der Hagebutten-Saft mit sich?
Neben der Schwarzen Johannisbeere zählt die Hagebutte zu unseren Vitamin-C-reichsten Früchten.
Vom Vitamin C wissen wir, dass es an den funktionellen Stoffwechselvorgängen des Körpers beteiligt ist. Es hebt die Leistungskraft, schützt vor rascher Ermüdung, regt die Gehirnfunktion an. Im Hagebutten-Saft sind auch wertvolle Mineralsalze enthalten. Nicht zu übersehen ist die Wirkung des Hagebutten-Saftes bei entzündlichen Krankheitsprozessen. Dazu zählen etwa Mittelohrentzündung, eitrige Mandeln und Bronchitis. Die Widerstandskraft des Körpers wird beachtlich gehoben, so dass man sich viel seltener erkältet und weitgehend gegen Grippe-Viren immun ist. Sollte man trotzdem unter das Rad solcher Epidemien kommen, dann gehen sie ohne Komplikationen viel rascher vorüber. Auch Parodontose, eine Zivilisationskrankheit, die mit Zahnfleischbluten ihren Anfang nimmt, kann mit einer einfachen Hagebutten-Saftkur hintangehalten und ausgeheilt werden.

Im Herbst, Oktober/November, werden die Hagebutten gesammelt. Nachdem sie bereits wenigstens einmal durch einen starken Frost erweicht worden sind. Dann werden die gereinigten Früchte mit lauwarmem Wasser leicht angefeuchtet. Über Nacht stehen gelassen, morgens ausgepresst. Dieser frische Presssaft muss innerhalb eines Tages verbraucht werden.

Im Backrohr gut getrocknete Hagebuttenfrüchte können, trocken gelagert, auch während der Wintermonate zu Saft verarbeitet werden. Man übergießt sie sparsam mit kochendem Wasser. Rührt sie gut durch. Lässt zugedeckt über Nacht stehen. Presst morgens aus.

Noch eine dritte Art der Saft-Zubereitung ist möglich, nämlich die Dampfentsaftung.

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