Das Blut kräftigen

Mit Rosmarin und Weißdorn vorgehen

28.04.
2017
Wenn wir an die wichtigsten Organe denken, die zum Erhalt des physischen Lebens notwendig sind, so landen wir alsbald beim Herzen. Es schlägt Tag für Tag und sorgt für das Weiterkommen des Blutes, das seinerseits ein unersetzbarer Lieferant alles Notwendigen von Kopf bis Fuß ist.
Im Vergleich zur oft harten Realität der Arbeitswelt kann es auch hierbei vorkommen, dass man unbedacht ausbeuterisch vorgeht. Mit dem Rosmarinkraut (Rosmarinus officinalis) kann es jedoch gelingen, dem Herzen eine Zuwendung zukommen zu lassen und gleichzeitig den roten Lebenssaft in seiner Konsistenz zu festigen. So muss das Blut je neu gebildet und auf Trab gehalten werden, um seinen Anforderungen im Bezug auf die Versorgung des ganzen Körpers bestmöglich entsprechen zu können.

Vom Lippenblütler Rosmarin kennen wir die Eigenschaft, generell die Durchblutung zu fördern und die physische Vitalität zu steigern. Und so ist es nur recht und gut, wenn man an das Wohlbefinden des Herzens denkt, im gleichen Aufwaschen das Blut mit hineinzunehmen. Solange man diesbezüglich noch keine gravierenden Probleme hat, ist es sicher angezeigt, mit pflanzlichen Begleitmaßnahmen einerseits behutsam und andererseits vorbeugend vorzugehen. In den alten überlieferten Hausmitteln finden wir in großer Zahl die geeigneten Anwendungen hierfür vor. Um nicht lange auf die Suche gehen zu müssen, möchte ich wiederum eine konkrete Empfehlung geben.

Blut und Herz unterstützen
Von einem Rosmarinstock lassen sich die intakten Triebspitzen dazu verwenden. Diese werden kleingehackt. 4 Esslöffel davon setzt man dann in 1 Liter guten Weißweines an, fügt nach 10 Tagen noch 1 Esslöffel voll getrockneter Weißdornblüten hinzu und lässt dies erneut 8 Tage lang ziehen. Letztlich abseihen, in dunkle Flaschen füllen und kühl aufbewahren. Um die Blutbildung zu unterstützen, kann man pro Tag 1 Likörgläschen voll davon zu sich nehmen.

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