Zwei Kumpanen für die Gesundheit

Der Buchweizen und der Bärlauch

18.03.
2017
Es ist eine alte Weisheit, dass man im Team oft besser vorankommt als alleine. Gewiss wird uns zwar tagtäglich eher das Gegenteil einzubläuen versucht. Ein Individuum sollte demnach seine Freiheit wahren und möglichst unabhängig von anderen sein. Der große Haken an der Geschichte ist jedoch ein immer schwereres Aufbauen von Gemeinschaft und Zusammenarbeit.
So möchte ich heute bewusst zwei Pflanzen weiterempfehlen. Beginnen wir mit dem Buchweizen (Fagopyrum esculentum). Dieser wuchs ursprünglich im östlichen Asien und kam schon im Mittelalter nach Europa. Er ist äußerst anspruchslos und genügsam und gedeiht zudem auf sandigen Heideböden. Als Früchte trägt die einjährige Pflanze 4 bis 6 mm lange Nüsschen, die in ihrer Gestalt an Bucheckern erinnern. Diese sind reich an pflanzlichen Eiweiß- und Fettstoffen. Ebenso ist der Gehalt an Phosphor, Kalzium, Eisen und Kupfer sowie an Vitaminen überdurchschnittlich hoch.

Hinzu kommt nun der Favorit des Frühlings, der Bärlauch (Allium ursinum). Dieses Wildgemüse, das sowohl in den Auen in freier Natur zuhauf wächst und sich auch ganz leicht im Garten ziehen lässt, kann mithelfen, dass die Verdauung unterstützt wird und die Gefäße von Ablagerungen freigehalten werden. Sein Gebrauch fördert zusätzlich die Reinigung des Blutes und somit des ganzen Körpers, was gerade in den ersten Monaten des Jahres von Vorteil ist. Die beiden Hilfen aus der Natur lassen sich bekömmlich zusammenfügen. Wenn jemand z. B. unter einem hohen Blutdruck leidet, darf ruhig öfter zu den beiden Kumpanen gegriffen werden.

Salate aufbessern
Das Buchweizenkorn lässt sich wie Reis kochen und zubereiten. Der Phantasie sind überdies keine Grenzen gesetzt, wie die frisch geernteten Bärlauchblätter mit Speisen kombiniert bzw. als eigener Salat auf den Tisch kommen können. Beides miteinander lässt sich sehr gut kombinieren und bringt eine stärkende und reinigende Wirkung mit sich. Von scharfen oder sauren Gewürzen sollte man jedoch in diesem Zusammenhang Abstand nehmen.

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