Wenn das Gemüt am Boden liegt

Eine Teemischung, die Helligkeit bringt

Es gilt als erwiesene Tatsache, dass in den Monaten Oktober bis Jänner – also in der Zeit, wo die Tage kürzer als die Nächte sind, weniger Sonne scheint und mehr Nebel niederfällt – besonders Frauen von Depressionen befallen werden.
Bei Männern können vermehrt Aggressionen auftreten, Kinder sind in diesen Tagen weinerlich und streitsüchtig. Herbst- bzw. Winterdepressionen kann man jedoch bekämpfen.

Symptome
Es treten Gefühle der Nutzlosigkeit, Unzulänglichkeit, Einsamkeit und Verzweiflung auf. Nicht zuletzt die Überzeugung, von keinem Menschen verstanden zu werden. Ferner fallen mangelndes Konzentrationsvermögen und fehlendes Interesse an der Arbeit oder der Familie auf. Man spürt Energieverlust und ein Gefühl der Schwere. Bewegungsunlust und Trägheit können sich bemerkbar machen. Außerdem klagen depressive Menschen häufig über einen trockenen Mund, über Magenverstimmung, trägen Darm und Verstopfung. In manchen Fällen leiden die Betroffenen an Gewichtsverlust und jüngere Frauen nicht selten auch unter Menstruationsbeschwerden.

Man soll die Helligkeit suchen
Jede freie Minute ins Freie gehen. Draußen ist es immer noch heller als drinnen im Raum. Wer zu Depressionen neigt, sollte außerdem seine Zimmer möglichst hell und freundlich gestalten.

Teemischung „Wenn das Gemüt am Boden liegt“
So heißt eine bewährte Teemischung des Kräuterpfarrers. Sie besteht aus Haferstroh, Kamille, Melisse, Heidekraut, Koriander, Passionsblume und Kornblumen-Blüten. – 2 Teelöffel der Mischung mit 1/4 l kaltem Wasser zustellen, kurz aufkochen, 10 Minuten ziehen lassen. 2 bis 3 Schalen dieses Tees 3 Wochen lang trinken, 1 Woche aussetzen und wiederholen.

Elixier „Frohes Gemüt“
Es vermittelt uns die wertvollen Inhaltsstoffe von Clementinen, Äpfeln, Haferstroh, Fichtenwipferln, Baldrian, Hopfen und Passionsblume. 3-mal täglich 1 Esslöffel voll eingenommen, dient dieser Kräuterauszug nicht nur der Harmonisierung des Gemütes und zur Nervenstärkung, sondern hilft auch nach einem anstrengenden Arbeitstag zur Entspannung am Feierabend mit und fördert einen tiefen, erholsamen Schlaf.

Milch mit Melissenblättern
Gibt man in ein Glas Milch 1 Messerspitze pulverisierte Melissenblätter, hilft dieser wohlschmeckende Trank bei Depressionen und auch bei Migräne.

Johanniskraut trägt Sonne in die Seele
Dieses Heilkraut ist ein wertvoller Helfer. Es wird als Tee im Heißaufguss zubereitet, mit etwas Honig und Zitronensaft 3-mal täglich jeweils 1 Schale getrunken, und zwar morgens nach dem Aufstehen, ½ Stunde vor dem Mittagessen und abends 1 Stunde vor dem Schlafengehen.

Johanniskrautöl
6 bis 8 Tropfen auf einem Löffel Honig eingenommen, ist ein seelisch-nervliches Stützmittel, das nervenberuhigend und schlaffördernd wirkt. – Gleichzeitig kann man auch Körperabreibungen mit Johanniskrautöl durchführen. Wobei zuerst Arme und Beine behandelt werden, dann aber besonderer Wert auf kreisförmiges Einmassieren der Innenseite der Oberschenkel gelegt wird. Man beginnt beim Knie und hört 2 Fingerbreit vor der Leiste auf.

Unbedingt beachten
Johanniskraut macht lichtempfindlich. Daher vermeide man während einer Kur möglichst pralles Sonnenlicht und Höhensonne. – Bei der Einnahme von Johanniskraut-Extraktpräparaten wurde in Einzelfällen eine Wirkungsabschwächung anderer Arzneimittel beobachtet. Vor Johanniskraut-Kuren sollte man daher unbedingt seinen Hausarzt zu Rate ziehen!

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