Trinken bricht das Fasten nicht

Ein bewährter Fastentee

Am Beginn der vorösterlichen Fastenzeit werden vielenorts Akzente verschiedener Natur gesetzt. Sei es nun im Bereich der darstellenden Kunst, sei es bei Lesungen und gesellschaftlichen Treffen oder bei der Liturgie in den christlichen Kirchen. Die Fastenzeit gibt uns erneut die Möglichkeit, bewusster und konsequenter zu leben.
Ich selbst halte wenig von einem Fasten, das nur um die eigene Person kreist und das dazu dienen soll, eine gute Figur zu bekommen. Vielmehr wird durch einen konkreten Verzicht in der Ernährung für Geist und Leib die Frage laut: Was brauche ich zum Leben?

Unsere Ernährung ist oft unausgewogen und einseitig. Durch einen Mangel an wichtigen Spurenelementen, Vitaminen und Mineralstoffen kommt es zu den allseits bekannten Zivilisationskrankheiten. Und viele von uns vergessen aufs Trinken. Wenn ich mir schlicht und einfach eine Schale Tee koche, nehme ich mir Zeit für mich selbst.

Ich lade in der heurigen Fastenzeit alle Leser dieser Zeilen dazu ein, sich für jeden Tag eine Teestunde zu reservieren. Dabei kann man die Gelegenheit nutzen, verschiedene Kräuter kennen zu lernen und zu testen.
Wer Kräutertees trinkt, führt dem Körper automatisch das Wertvolle zu, das die Pflanzen für uns das vergangene Jahr über aus dem Boden geholt und für uns aufbereitet haben.

Ja, Fasten ist nicht nur „in“, es kann auch sinnvoll sein.

Ein bewährter FASTENTEE
Kräuterpfarrer Weidinger hat für die Fastenzeit folgenden Tee zusammengestellt und ihn selbst auch getrunken: Heidekraut 25 g, Löwenzahn-Blätter 20 g, Birkenblätter 15 g, Melisse, Malvenblüten, Salbei und Fenchel je 10 g. – 2 Teelöffel voll mit 1/4 l kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen, dann abseihen.
(Die fertige Teemischung sowie noch viele andere Kräutertees erhalten Sie im Kräuterpfarrer-Zentrum in Karlstein/Thaya bzw. im Webshop).

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