Providentia – Vorsehung

Mit Vertrauen die Geschenke des Lebens entdecken

22.06.
2015
„Wer denkt schon daran? Jedes Mal, wenn du dich freust, sprichst lächelnd du aus ein Danke fürs Leben.“
So formulierte es Hermann-Josef Weidinger in seinem lyrischen Bändchen: „Trotz allem“. Wer den Marmorsaal meines Heimatklosters Stift Geras betritt, erblickt am Plafond das herrliche Deckenfresko aus der Hand Paul Trogers. Es setzt die wunderbare Brotvermehrung am See Genesareth in Szene.

Im Mittelpunkt des Bildes: Schwebt auf den Wolken die Figur einer antiken Frauengestalt. Mit ihrer Rechten hebt sie den Stab der Umsicht Gottes gen Himmel. Ihre Linke umfasst ein Füllhorn, aus dem alle möglichen Sorten von Obst und Getreide herausfallen. Es ist dies die Allegorie der Vorsehung Gottes, die für alle sorgt.

Die Schöpfung liegt dem Menschen zu Füßen: Sie trägt, nährt und erfreut ihn. In ihrer Gewalt weist sie uns aber auch immer wieder in unsere Schranken, vor allem dort, wo wir diese überschreiten.

Im Stift Geras und im Kräuterpfarrer-Zentrum in Karlstein/Thaya: Wurde jeweils eine Ausstellung über Kräuterpfarrer Hermann-Josef Weidinger eingerichtet, die es sich lohnt zu besichtigen und danach noch einen beschaulichen Gang durch die blühenden Kräutergärten zu unternehmen.

Auch wenn wir zurückblicken: Setzen wir einen Schritt in die Zukunft. Es sind viele Köpfe und Hände am Werk, die das Wissen um die Heilkraft der Natur jedem zugänglich machen, der auf die persönliche Vorsehung für sein Leben durch die Gaben der Schöpfung vertraut.

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