Paradeiser – vitaminreiche und wohlschmeckende Frucht

Paradeiser wirken erfrischend und appetitanregend

Wegen ihrer alkalisierenden Eigenschaft sind sie bei rheumatischen Erkrankungen besonders zu empfehlen. Sie tun auch Magenleidenden gut und sind für den Gesamtstoffwechsel von unschätzbarer Bedeutung.
Als Standort mag die Pflanze einen geschützten und sonnigen Platz in durchlässigem und humosem Boden. Die Aussaat erfolgt Anfang März in Schalen oder Saatkistchen bei einer Raumtemperatur von 18 bis 22 Grad Celsius. Nach den Eismännern, also Mitte Mai, setzt man die Paradeispflänzchen ins Freie. Von  Frühsommer bis Frostbeginn kann man die roten, saftigen Früchte ernten.

Paradeiser wirken erfrischend und appetitanregend
Wegen ihrer alkalisierenden Eigenschaft sind sie bei rheumatischen Erkrankungen besonders zu empfehlen. Sie tun auch Magenleidenden gut und sind für den Gesamtstoffwechsel von unschätzbarer Bedeutung. In Spalten geschnitten, eignen sich Paradeiser vorzüglich als wohlschmeckende Frischspeise. Die Frucht besitzt sehr viele Vitamime und zusätzlich gute Schutzeigenschaften, was bei Gebisserkrankungen, zur Verhütung von Blutarmut, aber auch bei Gicht und Kreislaufstörungen Hilfe bietet. In besonderer Weise wird die Widerstandskraft des Körpers gefördert. Jedoch ist Vorsicht geboten: Im grünen bis blassrötlichen Zustand enthält der Paradeiser das giftige Alkaloid Solanin, das auch die Laubblätter und grünen Triebe dieses Nachtschattengewächses aufweisen.

Paradeissaft bei Wachstumsstillstand der Zellen
Spricht man vom Wachstumsstillstand, dann meint man nicht das „Erreichthaben der eigenen Körpergröße“, sondern den Stillstand des Zellenwachstums und der Erneuerung der Zellen. Erfolgt hier, unabhängig vom Alter, keine Regeneration und kommt es zum Stillstand dieses „Wieder-Werdens“, bedeutet das langsames Siechtum und letzten Endes den Zellentod. Hier ist Paradeissaft, eine wertvolle Hilfe. Weiters handelt es sich um ein bewährtes Aufbaumittel für Jung und Alt, besonders aber für Kinder, werdende Mütter und Rekonvaleszenten. Eine Saftkur mit Paradeisern ist unentbehrlich bei Schwäche- und Mangelzuständen verschiedenster Art.

Zubereitung von Paradeissaft
Gut ausgereifte Früchte in kleine Stücke schneiden und darauf achten, dass jeder Tropfen Saft aufgefangen wird. Diese Stücke entweder in eine elektrische Saftzentrifuge geben oder passieren und mittels Leinentuch auspressen. - Eine 3-Wochen-Kur: Täglich 3/8 l Tomatensaft tagsüber aufgeteilt vor den Hauptmahlzeiten trinken, wobei dem „Frühstücks-Achterl“ größte Bedeutung zukommt. Das sollte besonders nach dem fünfzigsten Lebensjahr im Herbst durchgeführt werden. Dadurch bleibt nicht nur die Jugendfrische des Körpers erhalten, sondern der Alterungsprozess verzögert sich, und auch die Widerstandskraft gegen „Saisonwechsel-Krankheiten“ verstärkt sich bedeutend. Heiserkeit, Grippe und Atembeschwerden finden keinen günstigen Nährboden. Der Tomatensaft beinhaltet ein großartig abgestimmtes Zusammenspiel von Mineralstoffen und Vitaminfaktoren. In ihm ist auch Kupfer in reichem Ausmaß vorhanden, welches zur Blutbildung unentbehrlich ist. Bleiche Gesichter werden wieder „blühend“ durch das im Tomatensaft enthaltene Lycopin, mit dem roten Blutfarbstoff chemisch verwandt, und von ihm als Ergänzung akzeptiert. Bitte beachten: Kranke mit Nierendiät dürfen aber keine Tomatensaft-Kur ohne Erlaubnis des Arztes durchführen!

Paradeisrisotto für 4 Personen
400 g Vollkornreis, 1 kg sehr reife Paradeiser grob hacken. 1 feingehackte Zwiebel mit 1 Esslöffel Butter glasig dünsten, Paradeiser dazugeben und alles kurz durchkochen. Salzen und pfeffern, den Reis dazugeben. Mit etwas Gemüsesuppe aufgießen. Sobald die Flüssigkeit eingekocht ist, etwas Suppe nachgießen, bis der Reis weich ist. Basilikumblätter klein schneiden. 3 Esslöffel Butter und das Basilikum unter den Reis rühren. Etwas Parmesan über den Reis reiben und unterheben.

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