Ist alles Gute selbstverständlich?

Rückblick und Ausblick

01.01.
2014
Und wieder sind wir über die Schwelle eines neuen Jahres geschritten – allemal Anlass für Rückblick und Ausblick. Hat uns das abgelaufene Jahr weitergebracht? Sind wir auf der Stelle geblieben? Haben wir Rückschläge hinnehmen müssen – oder Schicksalsschläge? Haben wir Gutes erfahren?
„Ist alles Gute selbstverständlich?“
Diese Frage stellt Pfarrer Weidinger im „Guter-Morgentipp“ an einem der letzten Tage des Jahres. Ein DENK-Anstoß, der uns zum DANKEN bringt. Diese Wortverwandtschaft kommt nicht von ungefähr. Denn wer gedankenlos in den Tag hineinlebt, ist womöglich noch verstimmt, wenn mal dem Ego nicht alles zu Füßen liegt.

Auch wir in unserer großen Vereinsfamilie haben Grund zum Danken – dass das Jahr gut gelaufen ist, dass die Zusammenarbeit in unserem Team funktioniert, dass unser gut gemeinter Dienst an den Menschen angenommen wird. „Der Dienst an den Menschen möge uns davor bewahren, einem Selbstzweck nachzurennen.“ Das haben wir schon in einem der allerersten Hefte der Ringelblume anno 1978 auf unsere Fahnen geschrieben. Das gilt heute so wie damals.

Apropos Ringelblume – das Heft 4/2013 war das 144ste – fast eine heilige Zahl, 12 mal 12. Auch das ist nicht selbstverständlich, dass unser Verein nun schon mehr als ein Drittel-Jahrhundert Bestand hat – Dank dem Gründer Pfarrer Rauscher, dem Kräuterpfarrer Weidinger, unserem neuen Kräuterpfarrer Herrn Benedikt und dank allen Mitgliedern, die uns die Treue halten und den Weg mit uns gehen.
 
Am 21. März werden es zehn Jahre, dass Hermann-Josef Weidinger seinen irdischen Weg, seinen „Dienst an den Menschen“ zu Ende gebracht hat. Es ist nicht selbstverständlich, dass uns die Weiterführung seines Werkes bislang gelungen ist. In der Sonntagsmesse am 23. März im Stift Geras (09.30) wollen wir dafür danken. Schön, wenn Sie vielleicht dabei sein können!
 
Und so blicken wir zuversichtlich nach vorne, gestützt und bestärkt durch so viele Menschen, die unsere Dienste annehmen, durch das Zusammenwirken in einer Gemeinschaft von engagierten Mitarbeitern, und wohl auch durch Vorbilder „da oben“, deren Geist uns nach wie vor führt.

In diesem Sinne wünsche ich auch Ihnen allen (die diese Zeilen lesen), dass Sie zuversichtlich in dieses neue Jahr gehen!
Ihr Karl Wanko

In Dankbarkeit für alles Gute, das nicht selbstverständlich ist.

Advent – eine Zeit der Erwählung

Leistung ist gefragt. Wenn es der Mensch nicht mehr schafft, muss eben die Maschine herhalten. Die braucht höchstens eine Reparatur. Die redet nicht zurück und muss nicht sozialversichert werden. Das Leistungsdenken sitzt uns tief im Nacken und bestimmt unser Werten und Planen. mehr lesen