Höhlentour im Gesichtsbereich

Mit Eisenkraut Entzündungen vermindern

15.03.
2017
Wenn in unserer Bundeshymne das Land der Berge so sehr besungen wird, kann man davon ausgehen, dass sich in den montan strukturierten Landschaften auch etliche Zugänge zu mehr oder weniger gut erforschten Höhlen befinden. Die Schlagzeilen berichten meist nur von Unfällen, die sich dort ereignen und schwierige Bergungsversuche nach sich ziehen.
Rund um die Nase in unserem Gesicht existieren übrigens ebenfalls vergleichbare Gänge und Kammern, die sich leider auch entzünden können. Diesen Zustand sollte man auf jeden Fall ändern. Dem Eisenkraut (Verbena officinalis) traut man in diesem Zusammenhang kaum zu, die heilende Wirkung dorthin zu bringen. Spitzwegerich und Salbei rangieren hier eher unter den gebräuchlichen Favoriten wie ebenso Eukalyptus. Kenner hingegen wissen um die Nützlichkeit des Eisenkrautes, wenn es gilt, unsere Gesundheit wieder auf einen guten Weg zu bringen.

Natürlich ist ganz klar, dass die Saison des Eisenkrautes im Hinblick auf ihren Wuchs und ihre Blüte erst im Sommer anzusetzen ist. Dennoch wäre es zu schade, die vorhandene getrocknete Droge gegenwärtig nicht zu nutzen, um so manche festsitzende Beeinträchtigung der Atemwege zu lockern und einer angestrebten Heilung zuzuführen.

Das Eisenkraut ist in seiner Gestalt bescheiden. Es vereinigt sich gerne mit anderen Pflanzen, um sozusagen im Verbund die Heilkraft weiterzugeben. Und wie bei einer diffizilen Rettungsaktion aus einer Höhle ist es auch beim Einwirken auf die Nebenhöhlen der Nase von Vorteil, wenn ein bewährtes und kompetentes Team die ganze Sache gleichsam in die Hand nimmt.

Dreier-Tee für Nebenhöhlen
Von getrockneten Kräutern kann man eine Mischung zusammenstellen: 3 Teile Eisenkraut (Verbena officinalis), 2 Teile Königskerzenblüten (Verbascum densiflorum) und 1 Teil Thymian (Thymus vulgaris). 3 volle Esslöffel davon mit 1/2 Liter kochendem Wasser überbrühen. Nach 15 Minuten, wo der Tee zugedeckt ziehen konnte, abseihen und 1/4 Liter davon trinken. Den Rest des Aufgusses gießt man langsam über ein zusammengefaltetes Handtuch, das man in erträglicher Wärme über das Gesicht legt und immer wieder mit den Nasenlöchern kräftig aufzieht. Abschließend das Gesicht mit Arnikatinktur abreiben.

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