Hilfreiche Mittel bei Wetterfühligkeit

Leiden bei Wetteränderungen lindern

Tiere haben ein genaues Gespür für bevorstehende Wetterumschwünge, damit sie ihre Abwehrkräfte auf die Veränderung einstellen können. Vor allem jene Menschen, die eine tragende Tiefe besitzen, also ein offenes Ohr und Herz für leidende Mitmenschen haben, leiden häufig bei Änderungen des Wetters.
Wetterfühligkeit hängt nicht nur mit den klimatischen Bedingungen zusammen
Extreme Hitze und Kälte, Luftdruck-Schwankungen und Störungen in der Atmosphäre verursachen bei sensiblen Personen physische und psychische Schwierigkeiten. Durch Änderung der elektrischen Vorgänge in der Luft entstehen so häufig Schmerzen, die auf versteckte Entzündungen im Körper hinweisen können. Charakteristische Symptome sind nicht nur Kopfschmerzen oder Migräne, sondern auch Herz-Kreislauf-Probleme, Schlaflosigkeit, Gemütsschwankungen sowie gichtisch-rheumatische Beschwerden.

Die Natur hilft
Ein regelmäßiger Aufenthalt an der frischen Luft ist Pflicht. Heilatmen, also 7-mal hintereinander tief ein- und ausatmen, ist anzuraten. Verwenden Sie Schafwollpolster oder legen Sie sich ein wohlriechendes Kräuterkissen auf Ihren Schlafplatz. – Die Teemischung „Für einen klaren Kopf" von Kräuterpfarrer Weidinger bringt Erleichterung. Die Mischung besteht aus Ehrenpreis, Hopfen, Melisse, Passionsblume, Schlüsselblumen- und Orangenblüten sowie etwas Pfefferminze. Trinken Sie davon dreimal täglich eine Schale. Drei Wochen hindurch einnehmen, eine aussetzen und wieder drei Wochen lang wiederholen. Anstelle von stark kohlensäurehältigem Mineralwasser sollte man zu Einzeltees greifen, wie z.B. Melisse, Weidenrinde, Schafgarbe, Hirtentäschel, Kamille oder Baldrianwurzel. Die Wirkung der Teegetränke verstärkt sich durch die Beigabe von etwas Honig. – Machen Sie eine Zwiebel- oder Johanniskraut-Saftkur. Nehmen Sie dreimal täglich einen Esslöffel des Saftes 6 Wochen vor den Mahlzeiten ein. Auch die Verwendung von Leinsamen, am besten dem Essen beigemischt, kann zur Besserung verhelfen.

Wertvolle Bäder und Düfte
Nicht nur innerlich, auch äußerlich ist die Melisse als Entspannungsmittel zu erwähnen. 100 bis 150 g des getrockneten, zerkleinerten Krautes mit 3 l kochendem Wasser überbrühen, 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen und den Tee dem Badewasser beigeben. – Machen Sie am besten morgens oder abends ein Fußbad mit Apfelessig: Man gibt 9 Esslöffel Apfelessig in 3 l warmes Wasser, darin badet man ca. 10 Minuten lang die Füße. Achten Sie darauf, dass das Wasser warm bleibt. Die Füße kurz kühl abduschen. Anschließend die Fußsohlen mit Rosmarin-Salbe einreiben. – Besonders wichtig ist ein gut durchlüfteter Raum. Stellen Sie zusätzlich eine Duftschale auf und geben Sie ätherisches Rosmarin- oder Pfefferminzöl hinein. Auch das Einreiben der Stirn mit Olbas-Tropfen ist ein bewährtes Naturmittel bei Wetterfühligkeit.

Auf eine gesunde Ernährung achten
Unser Körper benötigt viel Vitamin B, welches in Haferflocken, Nüssen oder in flüssigen Hefepräparaten, Hefeflocken und in Bierhefe enthalten ist. Meiden Sie tierische Fette und verwenden Sie anstatt dessen kaltgepresste Öle (z.B. Sonnenblumen-, Oliven-, Distel- oder Weizenkeimöl), die fettlösliche Vitamine beinhalten. Diese wirken galletreibend und sind daher gut für den Stoffwechsel.

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