Gar ein harter Winter ist …

Kommen Sie gut durch die Winterzeit!

28.01.
2013
„Gar ein harter Winter ist, wenn ein-Wolf-ein-Wolf-ein-Wolf den andern frisst.“
„Gar ein harter Winter ist, wenn ein-Wolf-ein-Wolf-ein-Wolf den andern frisst.“ Diesen Kanon (wer die Noten haben will – an redaktion@kraeuterpfarrer.at) habe ich auf der Rosenburg kennen gelernt, bei Shakespeares „Wie es euch gefällt“. Mein fünfjähriger Enkel singt ihn seither begeistert.

Spaß beiseite! Es ist gar nicht lustig, wenn der Winter wirklich hart ist, sodass sogar in Österreich Menschen erfrieren.

Während unser Herr Benedikt täglich für die Kronen Zeitung schreibt und unsere Chefin Melitta Blaim laufend weitere Printmedien versorgt, bin ich (neben der „Ringelblume“) für die Raiffeisen-Zeitung zuständig. Bei der Themen- und Stoffsuche für einen Artikel brauche ich das Rad nicht neu zu erfinden, unser Fundus ist so unerschöpflich, dass man da immer etwas Passendes findet – natürlich auch zu diversen Winterleiden.

In der „Ringelblume“ Heft 4/2012 liest man über die trockene Haut – vor allem an Händen und Füßen. Auch ich kämpfe in dieser Jahreszeit mit rissiger Haut (Schrunden) an Fingerspitzen und Fersen. Ich kämpfe erfolgreich mit Hirschtalg – und speziell mit unserem „Handbalsam“ und „Fußbalsam“. In unserem Kräuterhof erkundigte ich mich über die Zusammensetzung dieser heilsamen Kosmetika. Natürlich ist Hirschtalg drin, aber dazu eine Reihe weiterer Ingredienzien, die ich hier gar nicht alle aufzählen kann, ein typisches Weidinger-Rezept also. Eines von unseren etwa 700 (!) Produkten.

Kürzlich wurden wir wieder einmal von einer großen Lebensmittel-Handelskette angesprochen, ob wir nicht in deren Regalen vertreten sein wollten. Klingt verlockend. Wir haben aber auch diesmal abgesagt, denn das hieße, unsere Produktion auf einige wenige Artikel zu konzentrieren. Dann könnten wir sicher nicht mehr diese breite Produktpalette anbieten und das wäre „Verrat“ an unserem Markennamen „Kräuterpfarrer Weidinger“.

Hermann-Josef Weidinger – am 16. Jänner war sein 95. Geburtstag. Bei der Sonntagsmesse am 20. Jänner im Stift Geras gedachten wir seiner. Ein Danke an jeden einzelnen in unserem Team, das sich fast vollzählig an diesem Sonntagmorgen in Geras eingefunden hatte! Abt Michael Proházka bezeichnete Weidinger als einen, der immer wieder über Grenzen ging, stets mit dem Blick über das Alltägliche hinaus, oft genug auch an die Grenze seiner physischen Leistungsfähigkeit. In fünf Jahren wollen wir seinen Hunderter feiern, sein Name wird bis dahin noch lange nicht verblasst sein.

Ich schreibe diesen Winter-Artikel am warmen Kachelofen. Draußen hat es minus 11 Grad. Mittlerweile ist aber Tauwetter angesagt. Wie auch immer es weitergehen mag – ich wünsche Ihnen: Kommen Sie gut durch den Winter!

Ihr Karl Wanko, Obmann

Advent – eine Zeit der Erwählung

Leistung ist gefragt. Wenn es der Mensch nicht mehr schafft, muss eben die Maschine herhalten. Die braucht höchstens eine Reparatur. Die redet nicht zurück und muss nicht sozialversichert werden. Das Leistungsdenken sitzt uns tief im Nacken und bestimmt unser Werten und Planen. mehr lesen