Ein bisschen mehr …

Kräuterfest und Seminare

31.08.
2015
Also, es ist alles gut über die Bühne gegangen, das Kräuterfest und zwei Seminare. Zu allererst ein herzliches DANKE allen, die dabei waren – und die mitgeholfen haben!
Kräuterpfarrer
                                    Benedikt mit der Sichel und zwei weitere „50er“: Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Karin Renner und Bundesrat Ing. Eduard
                                    Köck – beide sind auch Mitglieder unseres Vereines! © Michael Schwab/NOEN
Kräuterpfarrer Benedikt mit der Sichel und zwei weitere „50er“: Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Karin Renner und Bundesrat Ing. Eduard Köck – beide sind auch Mitglieder unseres Vereines! © Michael Schwab/NOEN
Zu den Seminaren gab es originelle Rückmeldungen: „das Programm vielseitig, informativ und locker … das Team zuvorkommend, freundlich, schnell, und auch fesch! … das Essen trotz vegetativer Festlegung betont verspielt, sehr gut, aber zuviel … das Internat sehr schlicht und asketisch … die Gemeinschaft, ein bunter Haufen gleichgesinnter Weltverbesserer … besonders zugesagt hat die Kompetenz der Vortragenden und der erdige Schmäh von Herrn Benedikt …“ – Für den Fall, dass Sie Lust haben, im nächsten Sommer teilzunehmen (da ist das Internat hoffentlich renoviert).

Die Seminare sind für solche, die ein bisschen mehr wissen wollen – über die Heilkräuter und darüber hinaus – auch etwas „geistige Nahrung“, denn schließlich ist ja der Kräuterpfarrer die prägende Gestalt.

Das ist es, was uns auszeichnet unter all den vielen Heilkräuter-Spezialisten, -Anbietern, -Feen (sagt man besser statt -Hexen) … mögen sie noch so kompetent, originell und pfiffig sein.

Nun, auf den Mund gefallen ist unser Herr Benedikt sicher auch nicht, und die Pfiffigkeit kann man ihm nicht absprechen. Nicht nur die Seminarteilnehmer „fliegen“ auf ihn. Er ist unser Kräuterpfarrer „auf Erden“ – und dann haben wir noch einen „im Himmel“, den Hermann-Josef Weidinger, auch unseren Gründer Karl Rauscher. Die Schweizer haben ihren Künzle, die Deutschen ihren Kneipp, … der rote Faden ließe sich bis zur hl. Hildegard von Bingen zurückverfolgen. Dazwischen wäre noch der Paracelsus (der in Karlstein ein Haus hat) – hoppla, der war kein Pfarrer, aber er hat sich in seinen Aussagen doch sehr auf Gott berufen.

Ach so – Sie haben’s nicht so sehr mit der Religion? Aber Sie müssen zugeben, dass es seit jeher eine priesterliche Aufgabe war, den Menschen die Augen zu öffnen für die Wunder der Natur (der Schöpfung, auch wenn man den Urknall als gegeben nimmt), und ihre Kräfte – auch in Form der Heilkräuter – zu nutzen – in fast allen Religionen, ob Mönche in den Klostergärten, Schamanen oder Druiden.

Apropos – der Druide Miraculix schneidet doch mit seiner goldenen Sichel die Misteln und sonstigen Ingredienzien für seinen Zaubertrank. Nun, wir haben unserem Kräuterpfarrer Benedikt anlässlich seines 50ers beim Kräuterfest eine Sichel überreicht, zwar keine goldene, aber immerhin aus edlem Damaszener-Stahl – nicht einfach aus Spaß, sondern als Symbol für eben diese priesterliche Aufgabe des „Augen-Öffnens“ und des „ein bisschen mehr als esoterische, pfiffige oder heile Kräuterwelt“.

Mehr darüber lesen Sie in der nächsten „Ringelblume“, der 151sten – alle bisherigen 150 hängen munter von der Decke in unserem Kräuterpfarrer-Zentrum. Ja, falls Sie Mitglied in unserem Verein sind – sonst müssen Sie’s erst werden!
Ihr Karl Wanko, Obmann

Advent – eine Zeit der Erwählung

Leistung ist gefragt. Wenn es der Mensch nicht mehr schafft, muss eben die Maschine herhalten. Die braucht höchstens eine Reparatur. Die redet nicht zurück und muss nicht sozialversichert werden. Das Leistungsdenken sitzt uns tief im Nacken und bestimmt unser Werten und Planen. mehr lesen