Die Rote Rübe

– unverzichtbar für unsere Gesundheit

Sie stammt aus den Küstenregionen des Mittelmeers. Die Rote Rübe (Rote Bete) wächst an freien, sonnigen Plätzen in sandiger Erde. Geerntet wird das Gemüse im Herbst. Die Wurzel ist dick und fleischig, ihre Form rund bis birnenförmig. Das Fleisch ist dunkelrot und saftig, der Geschmack süßlich.
Über 40 nachgewiesene Inhaltsstoffe
Kalium, Kalzium, Jod, Schwefel, Phosphor, Spurenelemente und Vitamine liefert uns die Rote Rübe. Doch vor allem das in ihr enthaltene Anthocyan, ein tumorfeindlicher Farbstoff, macht das Gemüse zu einem Heilbringer für unsere Gesundheit. Seine aufbauende Wirkung wird nach schwerer Krankheit oder Schwächezuständen hoch geschätzt. Außerdem verbessert die Rote Rübe unsere Darmtätigkeit und steigert die Funktionsfähigkeit der Lymphdrüsen, daher ist sie besonders Frauen in den Wechseljahren anzuraten. Ihre blutstillende, zellschützende und stärkende Wirkung auf Magen, Darm und Leber können wir uns ebenso zunutze machen.

Angenehme Auflage
Die Rote Rübe fein reiben und mit einigen Tropfen kaltgepresstem Olivenöl vermengen. Zwei Leinenfleckerl mit dem Brei bestreichen und an beiden Fußsohlen befestigen. So hat man eine optimale Zusatzbehandlung bei Übermüdung, Depression, Schlaflosigkeit und Migräne.

Die Gewinnung des Saftes
Am besten nimmt man eine mittelgroße Rote Rübe, bürstet sie sauber oder schält sie hauchdünn. Mit einem Reibeisen raffeln und anschließend durch ein Sieb pressen. (Man kann den Saft auch mittels einer elektrischen Saftzentrifuge herstellen) Den Geschmack des Roten-Rüben-Saftes lässt sich durch einen Hauch Muskatnuss oder Pfeffer verfeinern. – Täglich 1/8 l dieses Saftes vor den Mahlzeiten trinken. Fieberkranken Kindern soll man ihn ungewürzt verabreichen.

Roter-Rüben-Kren
Kren oder Meerrettich stellt ein sehr scharfes Gewürz dar, doch zusammen mit der Roten Rübe ergibt er eine köstliche Beilage zu Fisch und Würstchen. Auch in der vegetarischen Küche kommt diese pikant-süßliche Mischung einer Empfehlung gleich. Zubereitung: Eine kleine Stange Kren ordentlich putzen und zusammen mit einer frisch gekochten Roten Rübe, 2 EL Rohzucker und 1/8 l Apfelessig im Mixer pürieren. Mit Essig und Zucker abschmecken und gekühlt in Gläsern aufbewahren. Das ist eine gesunde Beilage, die gut schmeckt und sich lange hält.

Cremesuppe
500 g Rote Rüben, 1 Zwiebel, 2 EL Sonnenblumenöl, 1 TL Zitronensaft, 1 Lorbeerblatt, je 1 Messerspitze Koriander, Ingwer, Kümmel, Anis und 2 Gemüsebrühwürfel, sowie Kräutersalz, Kren und 4 EL geschlagenes Obers. – Nach dem Säubern die Rote Rübe schälen und würfelig schneiden. Die feingeschnittene Zwiebel in Öl anschwitzen und mit ¾ l Wasser übergießen. Nun die Rote Rübe sowie die Gewürze beimengen und eine halbe Stunde köcheln lassen. Das Lorbeerblatt entfernen und die Suppe mit dem Mixstab pürieren. Obers mit dem geriebenen Kren vermischen, womit man die Suppe würzig abschmeckt.

Rote Rüben-Schnitzerl als Hauptdessert
Für die Zubereitung einer Mahlzeit für 4 Personen benötigt man 800 g Rote Rüben, 1 bis 2 Eier, Weizenvollkornmehl, Vollkornbrösel, gehobelte Mandeln, Kräutersalz, Pfeffer und kaltgepresstes Olivenöl. Die Rüben gründlich abwaschen und in Salzwasser etwa 50 Minuten kochen. Schälen und abkühlen lassen, dann in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Pfeffer und Kräutersalz als Gewürz anwenden. Die Brösel mit den Mandeln vermischen und die Rote Rüben-Schnitzerl in Mehl wenden, in das versprudelte, gesalzene Ei tauchen und in der Bröselmischung fertig panieren. In Olivenöl beidseitig herausbacken. – Dazu passt sehr gut Apfelkren und Salate.

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