Der Kräuterpfarrer und seine Künstler

Illustrationen für die Kräuterpfarrer-Bücher

06.12.
2012
An der Seite des Kräuterpfarrers stehen einige Künstler, die mit ihrem Schaffen seine Bücher und Zeitschriften verschönern ....
Im vorigen Beitrag war von Weidingers Meisterstück im Kräutermischen die Rede, im Zusammenhang damit gedachten wir des Malers Adolf Blaim (zu dessen 70. Geburtstag), der die 272 Teemischungen „Ein guter Rat vom Kräuterpfarrer" in 272 Aquarellen darstellte. Adolf Blaim war auch an der Ausgestaltung mehrerer anderer Weidinger-Bücher maßgeblich beteiligt, er war der Haupt-Illustrator des Kräuterpfarrers, und bis heute durchziehen seine Bilder unsere „Ringelblume".

Großen Anteil an Weidingers Buchschaffen hat auch der Maler und Grafiker Prof. Emil Jaksch. Am 25. Februar feiert er seinen 95er. Daher gilt auch diesem Künstler unsere besondere Aufmerksamkeit. Mit Feder und Pinsel begleitet uns der Maler und Grafiker schon seit der Vereinsgründung. Für Pfarrer Rauschers „grünes Buch“ (1979) schuf er 120 Kräuterdarstellungen. In der Folge trug die Mitgliederzeitschrift „Ringelblume" seine Handschrift. Die Ringelblume als unser Vereins-Symbol stammt von Prof. Jaksch.

Sodann kam ein Großauftrag von Weidinger: Mit der Lyrik-Trilogie war er ins Poetische eingestiegen – für die über 200 Sinnsprüche in den 3 Büchern „Köstliche Früchte", „In Gold geprägt" und „Trotz allem …" gab es keinen besseren „Veredler" als den Schriftkünstler Emil Jaksch.

Wie Blaim ist auch Jaksch ein Darsteller der Waldviertler Heimat – jeder auf seine Art. Wir haben daher in unserem Wappensaal eine Ausstellung eingerichtet: „Der Kräuterpfarrer und seine Künstler" – nicht nur Adolf Blaim und Emil Jaksch, auch die Bildhauer Josef Elter und Hans Muhr, der Karikaturist Georg Schulnig sowie die Fotografen, deren Bilder unsere Bücher und die Ringelblume verschönern.

Wenn Sie jetzt in der Vorweihnachtszeit ins Kräuterpfarrer-Zentrum kommen, um sich für den Gabentisch mit „gsunden Sachen und schönen Dingen“ einzudecken, oder auch mit besinnlichen Büchern – nebenbei unsere Vollwertkekse und wärmenden Getränke verkosten –, dann gehen Sie auch einen Stock höher, um mit einem besinnlichen Rundgang durch die Ausstellung ein bisschen „Advent-Ruhe" (von der soviel geredet wird) zu genießen!

Advent-Ruhe und Weihnachts-Freude wünscht Ihnen
Ihr Karl Wanko, Obmann

Advent – eine Zeit der Erwählung

Leistung ist gefragt. Wenn es der Mensch nicht mehr schafft, muss eben die Maschine herhalten. Die braucht höchstens eine Reparatur. Die redet nicht zurück und muss nicht sozialversichert werden. Das Leistungsdenken sitzt uns tief im Nacken und bestimmt unser Werten und Planen. mehr lesen