Das Ursprüngliche hat Kraft

Das Wilde Stiefmütterchen reinigt

07.04.
2017
Mit dem Slogan „Zurück zum Ursprung“ werben viele Produzenten, die es sich zum Ziel gesetzt haben, biologische Produkte auf den Markt und somit an den Mann zu bringen. Bei den Haustierrassen wissen wir ebenso, dass viele Zuchtformen von einer einst wild lebenden Art abstammen. Das trifft nicht minder bei so und so vielen gebräuchlichen Blumen zu, die jetzt wiederum in die Beete und Kisterl gepflanzt werden.
Als dankbar, weil pflegeleicht, erweisen sich die Stiefmütterchen in sämtlichen Variationen. Ihre Ahnen müssen selbst schauen, wie sie zurechtkommen und tun das unmittelbar in nächster Umgebung auf Feld und Flur ganz bravourös.

Das Wilde Stiefmütterchen (Viola tricolor) ist jedoch weniger eine gärtnerische Zierde als vielmehr ein wichtiges Glied im Gleichgewicht der pflanzlichen Natur. Und zudem hilft es mit seinen Wirkstoffen dem menschlichen Organismus. Dazu zählen Salizylsäureverbindungen ebenso wie ätherisches Öl, Flavonoide, Gerbstoffe und Schleimstoffe.

Wenn nun der Osterputz angesagt ist, so darf man auch durchaus ein Scherflein dazu beitragen, damit dieser nicht nur im Haus sondern ebenso in unserem Körper durchgeführt wird. Dort kommt es ja zu oft unliebsamen Ablagerungen in Form von Verkalkungen bzw. kristallinen Einlagerungen, die uns ganz schön zu schaffen machen können. Daher ist es sicher gut, hierbei Vorsorge zu treffen und auf die Reinigung der Verdauung und der Gefäße zu achten. Im Wilden Stiefmütterchen finden wir einen Kumpan, dem diese Arbeit nicht zu billig ist. Gewiss kann man jetzt nur auf die getrocknete Droge dieser Pflanze zurückgreifen. Wenn aber dann der Sommer ins Land zieht, sollte man in Eigenregie darangehen, diesen kostbaren Kräuterschatz zu ernten und einzulagern.

Stiefmütterchen-Tee
Von einem Gemisch aus getrocknetem zerkleinerten Kraut bzw. den Blüten des Wilden Stiefmütterchens nimmt man 2 Teelöffel voll und übergießt sie mit 1/4 Liter kochendem Wasser. 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen und abseihen. Davon können durchaus bis zu 3 Tassen über den Tag verteilt getrunken werden. Dies kann durchgeführt werden, um bei Hautleiden und Harnbeschwerden, bei Gicht und Rheuma sowie bei Nervenschwäche und Erschöpfungszuständen eine pflanzliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

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