Die Hagebutten aufarbeiten

Die Reste ebenfalls verwerten

24.09.
2017
Die Überlegungen, was man anlässlich der vielfachen Fruchtreife mit dem Vorhandenen im Garten und darüber hinaus in der freien Natur anfangen soll, führt automatisch dazu, das verfügbare Obst und Gemüse in irgendeiner Weise aufzuarbeiten und damit haltbar zu machen. Bevor man darangeht, darf der Schöpfer ein kräftiges Dankeschön unsererseits entgegennehmen, weil er es einfach gut mit uns meint. Jedes Jahr beschenkt er uns neu.
Die Hagebutten sind sehr wertvolle Früchte, die seit jeher geschätzt wurden. Die Marmelade aus den roten Beeren ist z. B. vielen ein Begriff. Aus dem Fruchtfleisch lässt sich selbst ein Saft herauspressen, den man immer frisch trinken sollte. Neben vielen Vitaminen und Spurenelementen sind darin auch Säuren enthalten, die einerseits dem Körper zuträglich sind, andererseits aber bei manchen Probleme im Magen verursachen. So möge jeder selbst das Maß bestimmen, mit dem er sich die Hagebutten zu Gemüte führt.

Wenn man nun die Hetscherln auf irgendeine Art und Weise aufarbeitet, darf man zudem daran denken, dass nichts davon weggeworfen werden sollte. Ein anscheinendes Abfallprodukt erweist sich in diesem Falle als wertvoll und verwendbar. Hagebutten besitzen eben in ihrem Inneren gute Kerne. Auch alles andere, was von den Beeren anfällt, birgt in sich letztendlich viel Brauchbares für die Gesunderhaltung unserer Physis. Von dieser Frucht bleiben keine schädlichen Rückstände zurück, wie wir das etwa bei den Verbrennungsprozessen unserer Fahrzeuge jeglicher Art kennen. Ganz im Gegenteil erweist sich hierbei der sparsame Umgang mit den Hagebutten als gute Investition für die Zukunft.

Wertvoller Rückstand
Wenn die Hagebutten z. B. zu einem köstlichen Fruchtmark verarbeitet werden, bleiben die Kerne, die Haut und etwas Fruchtfleisch übrig. Diese muss man nicht entsorgen. Sie sind vielmehr geeignet, getrocknet und hernach aufbewahrt zu werden. Daraus kann vor allem in der Winterszeit ein Tee gemacht werden, der die Nieren unterstützt. 1 Esslöffel davon in 1/4 Liter kochendes Wasser geben und kurz aufwallen lassen. Dann vom Herd nehmen und 15 Minuten ziehen lassen. Abseihen und schluckweise trinken.

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