Lockerung für den Bauch

Der Quendel tut einfach gut

06.08.
2017
Es hat etwas Leichtes und Luftiges an sich, wenn wir heute im Geiste auf den Berg Tabor geführt werden, wo sich die Verklärung des Herrn vollzieht. Im heutigen Evangelium, das in den Kirchen verlesen wird, begegnet uns Christus in strahlender Gestalt, fernab jedes Leidens und Schmerzes. Es wird uns gleichsam unsere eigene neue Form in Aussicht gestellt, in die wir durch den Tod und die Auferstehung verwandelt werden.
Ganz irdisch und bodenverhaftet präsentiert sich hingegen der Quendel (Thymus serpyllum), der als die wilde Art des Thymians in unseren Breiten trockene Lagen bevorzugt und besiedelt. An warmen Sommertagen verströmt dieses wertvolle Heilkraut seinen aromatischen Duft in die nähere Umgebung, so dass es selbst der menschliche Geruchssinn aufspüren kann. Selbst wenn sich dieses Gewächs klein und unscheinbar gibt, sind die Inhaltsstoffe dennoch stark und unterstützend. Wird der Quendel auf irgendeine Weise aufbereitet und zur Anwendung gebracht, tragen vor allem die Atemwege einen Profit davon. Aber darauf sollte man den Nutzen des duftenden Gesellen nicht beschränken.

Was uns oft das Leben schwer macht, sind verspannte und krampfartige Zustände, die sich in der Magengegend bzw. im Unterleib manifestieren. Die Gründe hierfür können auf verschiedene Ursachen zurückgeführt werden. Um hier etwas Erleichterung und Entspannung anzustreben, ist es sicher nicht schlecht, die Gottesgabe Quendel aus dem reichen Schatz der Natur auf den Plan zu rufen. Um hierbei gezielt vorgehen zu können, bedarf es einer einfachen Vorbereitung, die leicht zu bewerkstelligen ist. Gehen wir also an den kleinen Heilkräutern nicht gedankenlos vorüber. Sind wir lieber froh, dass sie sowohl des Leben als auch manches Leiden mit uns teilen.

Einreibemittel Quendelöl
In 1/2 Liter kaltgepresstem Olivenöl setzt man am besten ca. 70 g von abgezupften Quendel-Blütenspitzen 10 Tage lang an. Das ergibt ein wohltuendes und sanftes Mittel, um den Bauch bei Magen- oder Unterleibskrämpfen damit einzureiben. Über die Haut werden in der Folge die guten Kräfte des Quendels an die notwendigen Bereiche des Körpers herangebracht.

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