Vom Kopf ausgehen

Die Pfefferminze hilft bei Migräne

30.07.
2017
Den Mittel- und Nordeuropäern wirft man häufig vor, der Welt zu sehr mit der Ratio zu begegnen. Und so bezeichnet man die dort Geborenen gerne mit dem Attribut verkopft. Nun, es mag schon etwas Wahres dran liegen, denn spätestens dann, wenn Mentalitäten in Partnerschaften oder Arbeitsgemeinschaften aufeinanderstoßen, merkt man den Unterschied der geburtlichen Herkunft.
Aber bleiben wir ruhig beim obersten Stockwerk des Körpers. Und ziehen wir die Pfefferminze (Mentha piperita) als Partnerin des Menschen hinzu, da es durchaus vorkommt, dass dieser wichtige Teil des Leibes in Schwierigkeiten gerät, was sich unweigerlich auf den Rest der Physis auswirkt. Die Beschwerden, die einen ganzen Tag zunichte machen können, dürfen wir unter dem Stichwort Migräne zusammenfassen. Und hierbei gibt es mehr Symptomvarianten und Verläufe, als es vor allem den direkt damit Konfrontierten recht ist.

Wenn wir die Pfefferminze auf ihre Wirkkraft hin unter die Lupe nehmen, dann wissen wir, dass sie positive Auswirkungen auf den Kreislauf, den Blutdruck (senkend) und die Verdauung zeitigen kann. Und genau diese Bereiche sind meist auch von der so genannten Migräne betroffen. Gewiss können ebenso andere Kräuter und Gewürze mithelfen, um den Geplagten eine Linderung im Falle des plötzlichen Auftretens von Kopfweh und anderen üblen Befindlichkeiten zu verschaffen. In diesem Zusammenhang möchte ich z. B. auf den Kardamom verweisen. Das ätherische Öl der Pfefferminze ist im Fall von Migräne äußerlich verwendbar. Im Kräuterpfarrer-Zentrum wurde einst für dieses Leiden ein eigener Schläfenbalsam entwickelt, der diese Substanz enthält und der bis heute gute Dienste erweist und den man dort auch samt Beratung beziehen kann. Der Schlaf ist eine weitere Möglichkeit, etwas von der Pfefferminze und anderen Kräutern mitzubekommen.

Kräuterkissen für den Kopf
Die Pfefferminze ist mit von der Partie. Doch auch andere getrocknete Heilgewächse können in Kombination mithelfen, Migränebeschwerden abzufangen. Das sind Lavendel, Schwarze Johannisbeer-Blätter, Majoran, Melisse, Rosmarin, Schafgarbe, Steinklee und Gelbes Labkraut. Durch die Körperwärme lösen sich aus dem Kissen mit dieser Zusammenstellung die ätherischen Öle, die man dann einatmet und so dem Körper zuführt. Das Kissen kann man ebenfalls aus Karlstein beziehen. (Tel.-Nr. für ausführliche Beratung: 02844 / 7070 - DW 11 od. 31).

Die Lyrik-Trilogie des Kräuterpfarrers

KÖSTLICHE FRÜCHTE – Verse zum Nachdenken
IN GOLD GEPRÄGT – Aufatmen der Seele
TROTZ ALLEM – Heilkraft des Lächelns

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Mit dem Apfel-Rotkraut serviert man Vollkornknödel oder Serviettenknödel und glasierte Maroni. mehr lesen